Post von Pumuckl

Diese Woche habe ich Post von Pumuckl bekommen. Sie wissen schon, dieser witzige Kobold mit den roten Haaren, der bei Meister Eder lebt. Natürlich hat er mir nicht selbst geschrieben. Pumuckls Post stammt aus dem Postfach vrauchegger@soundso.de.

Ich hoffe, dass kein russischer Hacker das Postfach gekapert hat, denn ich will niemandem Unrecht tun. Auch der kleine Pumuckl tut mir ein bisschen leid. Er hat es nicht verdient, dass man seinen Namen für eine Schmähschrift aus dem Hinterhalt missbraucht. Steht Koboldmissbrauch eigentlich unter Strafe? Wenn Sie sich das wirklich antun wollen, können Sie Pumuckls Kommentar unter dem Artikel „Mulchen ist Mist“ nachlesen.

Was geschah noch in dieser Woche? Im Friedhofsweg tut sich etwas. Die Bauarbeiten zum Straßenausbau haben begonnen. Zuvor war im letzten Kommunal-Anzeiger eine Anzeige der Kirchengemeinde Gammelin/Warsow erschienen. Der Gammeliner Friedhof soll demnach um 900 Quadratmeter verkleinert werden. Die Gemeinde will dort die 22 Parkplätze für den Friedhof errichten.

In Bakendorf wird nun auch an der neuen Bushaltestelle gebaut. Die Haltestelle an der Hauptstraße in Gammelin  ist fast fertig. Prima, dass es auch drei Fahrradbügel und einen Papierkorb gibt. Mehr als 40.000 Euro stellt die Gemeinde für jede der beiden Haltestellen bereit. 80 Prozent Förderung sind dafür vorgesehen. Nun müssen die Busse nur noch öfter fahren.

Die am meisten frequentierte Haltestelle liegt ohnehin nicht an der Hauptstraße, sondern direkt vor der Gammeliner Grundschule. Dort ist es seit Schulbeginn wieder richtig eng, wenn morgens die Kinder mit dem Schulbus ankommen, gleichzeitig die „Elterntaxis“ vorfahren und Leute auf dem Weg zur Arbeit sind.  Ideal  ist die Haltestellensituation vor der Schule jedenfalls nicht. Trotz Tempo 30.

Das Amt Hagenow-Land hat mir auch endlich wegen des Baumschnitts am Weg zum Ausbau geschrieben.

„Hier handelt es sich um einen Rückschnitt zur Sicherung der Verkehrssicherheit. Diese Rückschnitte sind auch in der Sommerzeit möglich. Die Verkehrssicherheit wurde mit dem Rückschnitt hergestellt“, schreibt die Fachbereichsleiterin Bürgerdienste Janine Holz.

Die Verkehrssicherungspflicht muss in solchen Situationen immer herhalten. Welche Gefahr die dünnen Weidenruten für Leib und Leben der Gammeliner darstellten, leuchtet mir allerdings nicht ein. Aber vielleicht bin ich nicht naiv genug.

Post gab es außerdem vom Bürgerbeauftragten des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Den kennen Sie nicht? Das sollten Sie aber: Wenn Ihre Anliegen bei öffentlichen Behörden nicht oder nur unzureichend Gehör finden, dann ist Matthias Crone genau die richtige Adresse. Worum es bei unserer Petition ging und was der Bürgerbeauftragte geantwortet hat, das lesen Sie nächste Woche. Für heute ist’s genug.

Bis bald – Ihre Michaela Christen

1 Kommentar zu „Post von Pumuckl

  1. Sehr geehrte Frau Christen,
    vielen Dank für Ihre sachbezogenen Artikel und Eindrücke im „Dorfgespräch“. Die Bürger /innen die nicht in die Gemeinderatssitzungen gehen (häufiges Argument: Da ärgere ich mich nur), können hier positive und negative Veränderungen und Beschlüsse nachlesen.
    Machen Sie bitte weiter so!
    Hoffentlich unterstützen viele Leser Ihre Stellungname zu dem anonymen Kommentar.
    Selbst in Gammelin darf man seit 30 Jahren seine Meinung offen mitteilen. Man selbst kann diese sogar ändern, wenn man durch besseres Wissen oder bessere Argumente überzeugt wird. Nur anonym oder unter einem Pseudonym kommentieren oder wie zur vorletzten Wahl Schmähbriefe (die übrigens in dem gleichen Schreibstil waren) an die Wählergemeinschaft Gammelin/Bakendorf und einzelne Bürger zu verschicken ist feige und hinterhältig und gehört der Vergangenheit an! Noch schlimmer wäre wenn zugezogene keine eigene Meinung äußern dürfen. In Gammelin ist wahrscheinlich von jeher immer ein Ehepartner/in zugezogen.
    Die Figur „Pumuckel“ würde Zugereisten immer ihre Meinung zugestehen, weil sie selbst eine aus Bayern zugereiste ist und seit 1961 eine Hörspielfigur darstellt u. seit 1962 bis 1973 im Bayrischen Fernsehen zu sehen war.
    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe Westphal
    Ps: Und wieder hat der anonyme Schmierfink mit einem Flugblatt am Dorfkrug zugeschlagen!
    Dieser Schmierfink hat bei der vorletzten Wahl anonym, Kandidaten der FWGB, übel in einem an mich gerichteten Schreiben diffamiert: Eine Beamtin sei korrupt, eine Angestellte bestiehlt angeblich ihren Betrieb und im gleichen Stil wie jetzt, ich hätte im Westen auch nichts erreicht.
    Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen mit wem man auch immer sympathisiert, zeigen Sie diesem hinterhältigen Menschen die „Rote Karte“

    Gefällt 1 Person

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