Seriöse Informationen

Nachrichtenseiten registrieren in diesen Tagen steigende Zugriffszahlen. Klar, denn Bürgerinnen und Bürger wollen die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus intensiv verfolgen. Dass selbst Regional- und Lokalzeitungen manche Corona-Inhalte hinter ihre Paywall stellen, um zusätzliche Abos zu generieren, stößt teilweise auf Unverständnis und Kritik.

Ist der Vorwurf berechtigt? Darüber gehen selbst in Journalistenkreisen die Meinungen auseinander. Die einen fordern: Entfernt eure Paywall für Corona-Artikel! Die anderen sagen: Der Verkauf seriöser, gut recherchierter Nachrichten ist das Kerngeschäft der privatwirtschaftlich organisierten Presse. Andere Geschäftszweige geben ihre Waren in Krisenzeiten auch nicht kostenlos her.

Deshalb ist diese Krise ist die Stunde der öffentlich-rechtlichen Medien, für die wir ja alle brav unsere Rundfunkgebühren bezahlen (und die manche AfD-Vertreter am liebsten abgeschafft sehen würden.) Bei ARD und ZDF und natürlich im NDR sind alle relevanten Informationen zur gegenwärtigen Situation frei und hürdenlos verfügbar. Über Fernsehen, Radio und die digitale Kanäle erfüllen die Öffentlich-Rechtlichen ihren Auftrag, uns – die Gebührenzahler und Bürger – zu informieren bislang sehr souverän.

Ich selbst verfolge zum Beispiel täglich den NDR-Podcast mit Professor Christian Drosten, dem Leiter der Virologie an der Berliner Charité, der alle aktuellen Entwicklungen gut und verständlich erklärt. Alle Folgen des Corona-Postcasts finden Sie hier.

Aktuelle amtliche Informationen finden die Bürger natürlich auch auf den Internetseiten der Behörden – der Landesregierung und Ministerien, des Landkreises und der Ämter.

In unserem Landkreis wird es wie überall im Land ab Mittwoch (18. März) zu weiteren drastischen Einschränkungen kommen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Die Länder setzen jetzt die Vereinbarungen mit der Bundesregierung um.

Die von der Landesregierung beschlossenen Einschränkungen betreffen u.a. den Einzelhandel, Dienstleistungen, Hotelerie und Gastronomie, aber auch Hochzeiten und Beerdigungen. So sollen unaufschiebbare Zusammenkünfte wie Trauungen und Beisetzungen nur noch in Gegenwart von maximal 20 Personen zulässig sein.   

Sämtliche Verkaufsstellen des Einzelhandels sollen ab dem 18.03.2020 geschlossen werden. Nicht betroffen von den Schließungen sind:

  • Einzelhandel für Lebensmittel,
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien,
  • Tankstellen,
  • Banken und Sparkassen,
  •  Poststellen,
  • Frisöre,
  • Reinigungen,
  • Waschsalons, –
  • Zeitungsverkauf,
  • Bau- und Gartenbaubedarfsmärkte,
  • Tierbedarfsmärkte
  • der Großhandel.

Das Verkaufsverbot an Sonntagen wird aufgehoben.

Wie auf der Seite unseres Amtes zu lesen ist, hat auch das Amt Hagenow-Land bis auf Weiteres aufgrund der Ausbreitung des Coronaviruses für den Besucherverkehr geschlossen. In dringenden Fällen sollen Bürger bitte die Zentrale-Nummer des Amtes 03883/6107-0 bzw. das Corona-Virus-Bürgertelefon des Landkreises Ludwigslust-Parchim unter 03871/722-8800 anrufen.

Soviel für heute. Bleiben Sie gesund und solidarisch!

Ihre Michaela Christen

Titelfoto © Staatskanzlei MV

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